Stimmen aus Duisburg zum Thema Baustellen...

 

... aus dem Fahrradklimatest 2020

 

  • Baustellen blockieren ständig den Fahrradweg und es wird keine sichere Ausweichmöglichkeit geschaffen. Insbesondere wird auch nicht das Ende des Fahrradwegs für die Autofahrer markiert, sodass Fahrradfahrer völlig unerwartet auf die Straße ausweichen. Insgesamt werden Fahrradfahrer in Baustellen häufig völlig ignoriert und es ist meistens der Radweg, der bei Bauarbeiten als erstes wegfällt. Das ist lästig und gefährlich.
  • Als sehr problematisch zurzeit sehe ich die vielen Baustellen in der Stadt, die oftmals Fahrradwege blockieren - sei es direkt durch die Baustelle selbst, oder Baustellenfahrzeuge oder Baustellenschilder, die den Radweg zustellen - und dabei fehlende Umleitungen. In der Regel gibt es bei den Baustellen ein Schild, das Fahrradfahrern das Absteigen und Schieben vorschreibt, oder häufiger auch ist überhaupt keine Regelung vorgesehen (nach dem Motto "Lösen Sie sich bitte in Luft auf, nach der Baustelle können Sie weiterfahren, aber stören Sie unter keinen Umständen den Autoverkehr.")
  • An Baustellen werden hier Fahrradfahren gar nicht beachtet. Vor Grundschulen machen Elterntaxis oft Probleme. Das Schlimmste ist die Nichteinhaltung des Abstandes von Autos. Mehrere Unfälle schon deswegen gehabt.
  • Auf meiner täglichen Strecke sind in Letzter Zeit vermehrt Baustellen eingerichtet worden. Die Lösung für die Radfahrer lautet in der Regel - Radweg zu Ende oder auch das Verbotsschild für Radfahrer. Das kann nicht sein. Für Autofahrer werden auch Lösungen gefunden, die gehören für Radfahrer auch dazu. Eine konkrete Situation an der Mercatorstraße, kommend von der Düsseldorfer Straße Richtung Koloniestraße kann man eine Umfahrung der Ampeln nutzen, indem man vor der Überquerung der Zufahrt zur A 59 (Richtung Düsseldorf) abbiegt und die blaue Brücke über die Autobahn nutzt. Kommt man allerdings auf der anderen Seite an (Abfahrt A 59 kommend aus Düsseldorf), steht man vor einem Schild Radfahrer verboten. Wenn man nicht einfach weiterfährt, heißt das: umkehren und den ganzen Weg zurück.
  • Besonders im Baustellenbereich sind Fahrradfahrer extrem benachteiligt
  • Besonders in dieser Zeit mit den vielen Straßenbaustellen ist es als Radfahrer *in sehr schwierig. Entweder ist der Radweg einfach zu Ende und oder man soll absteigen und / oder die Straßenseite wechseln, ohne dass die Fußgänger oder Radfahrer auf dieser Seite durch Verkehrszeichen o.a. darauf hingewiesen werden, z.B. die ewige Baustelle an der Schwanentorbrücke. Hinzu kommt die Intoleranz, kein Bewusstsein für Radfahrer und Ignoranz vieler Autofahrer. Und ich bin keine „Kamikaze-Fahrerin“ (mehr)!!! Aber ich bleibe eisern dabei und lasse mir das tägliche Radfahren zur Arbeit nicht nehmen und hoffe auf weitere Verbesserungen und Unterstützung durch die Öffentlichkeit.
  • Bessere Baustellenbeschilderung nach Sperrung, Einbahnstr. öffnen, Radwege zu oft zugesperrt.
  • Das Baustellenmanagement in dieser Stadt steigert sich Jahr für Jahr immer weiter in ein immer tiefer liegendes Niveau.
  • Die aktuellen Baustellen und Umleitungen sind eine Unverschämtheit. Die verantwortlichen Verkehrsplaner sollten gezwungen werden, ihre Umleitungen selbst regelmäßig zu befahren. Nur wenige Beispiele: Ruhrtalradweg um den Kaßlerfelder-Kreisel -Umleitung über LKW-volle Hauptverkehrsstraßen, Rhein - Neubau der A40- Beide Seiten des Rheins von Nord nach Süd oder umgekehrt nicht mehr sicher und vernünftig befahrbar. Radweg Wachholderstr. führt vor der Ampel von der Straße weg, damit rechts abbiegende PKW/LKW die Radfahrer auch auf jeden Fall übersehen und in Lebensgefahr bringen. Radwege entlang der Großenbaumer Allee in Buchholz, beide Seiten beschädigt - eng, halb zugeparkt. Warum nicht hier eine Lösung mit eigener Spur wie auf dem Kalkweg? Das sind nur wenige Beispiele, wie man es nicht machen sollte!
  • Die Baustellenführung für Radfahrer*innen ist eine Katastrophe. Schilder wie Radweg Ende ohne weitere Verkehrsführung bis hin zu inakzeptablen, gefährlichen und unbefahrbaren Alternativen ist alles dabei. Stichworte hierfür sind für mich: Baustellenführung Mülheimer Straße/Hansastraße im Zuge von Kanalarbeiten - unglaublich gefährlich; Baustellenführung Umbau Straßenbahnhaltestelle Zoo/Uni - kreuzgefährlich und unbefahrbar; Baustellenführung Erneuerung Straßenbelag Busspur Neudorfer Straße - unübersichtlich und kreuzgefährlich; unklare Beschilderung der Umfahrung der Baustelle Karl-Lehr-Brückenzug zum Rheinorange - unübersichtlich und gefährlich; Radweg Sternbuschweg nach Sanierung der Straße - wurde oft nicht mitsaniert, Bushaltestellen auf dem Radweg sind einfach inakzeptabel, Dooring-Gefahr wurde nicht beseitigt, warum wurde nicht einfach ein Radweg auf der Straße markiert wie auf dem Straßenzug Schweizer Straße??. Fazit: Gibt es überhaupt ein Interesse an mehr und sicherem Radverkehr in dieser Stadt? Duisburg hat nicht nur ein Imageproblem!
  • Die Baustellensituation in meinem Stadtteil und der Innenstadt ist katastrophal. Die Radwege auf der Straße sind nicht gegen den Autoverkehr abgesichert und hier gibt es besonders viel LKW-Verkehr durch den Hafen. Auch immer wieder schwere Unfälle.
  • Die Beschaffenheit der Radwege ist teilweise so unzumutbar, dass das Fahrrad beschädigt würde, wenn man keine waghalsigen Ausweichmanöver über den Gehweg oder die Straße macht. Beispiel Düsseldorfer Straße: Eine wichtige Verkehrsader, doch für Fahrräder katastrophal: Eine einzige Ruckelpiste, die Ampeln sind auf Autos ausgerichtet, sodass Räder an jeder einzelnen Ampel halten müssen; man darf nur auf einer Seite fahren, was dank der Ampelschaltung und Verkehrsführung (Grunewald: auf einer Seite keine Ampel, auf der anderen 3, wo man teilweise an jeder warten muss) zu einer Verlängerung des Fahrtweges von 10-15 Minuten führt. Mit einem guten Radweg, einer sinnvollen Verkehrsführung und einer besseren Ampelschaltung könnte man von Wanheimerort in 10-15 Minuten in der Innenstadt sein. In der jetzigen Situation braucht man 20-30 Minuten, es sei denn, man fährt verkehrswidrig.
  • Die Fahrradwege sind im Duisburger Westen in einem schlechten Zustand. Die Überquerung des Rheines an der A40 Baustelle ist ein Desaster, Baustellenmanagement aus Fahrradsicht ein Drama. Für Fahrradfahrer wird in Duisburg nichts getan. Die Nutzung der Fußgängerzone in der Innenstadt ist ein Abenteuer. Als Fußgänger muss man teilweise Angst um sein Leben haben. Die Verkehrsführung z.B. am Theater am Marientor ist für Fahrradfahrer nicht vorhanden. Von einer Fahrradautobahn in andere Stadtteile hört man so gar nichts.
  • Die Situation am Ruhrdeich, Kaßlerfelder Kreisel ist durch den Brückenbau und die extrem schlecht gestaltete Umleitung für Radfahrer lebensgefährlich. Duisburg ist im übertragenen Sinne "das Ende" des Ruhrtalradwegs.
  • Die Umleitungen bei Baustellen, die es gerade zahlreich in Duisburg gibt, werden nur für den Autoverkehr eingerichtet. Fußgängern und Radfahrer werden Wege weggenommen, weite Umwege zugemutet oder erst gar nicht bedacht. Sackgasse oder der gefährliche Weg über die Autofahrbahn.
  • Die Verkehrsführung bei Baustellen in Duisburg ist wirklich grottenschlecht. Beispiel ist die ehemalige Baustelle am Marientor.
  • Durch diverse Baustellen sind neu erstellte Radwege abgerissen worden und keine Alternative erstellt worden. Brenzlige Situationen durch den täglichen Verkehr und keine Möglichkeit diesen zu umfahren (Kaßlerfelder Kreisel)
  • Eine bessere Baustellenführung!! Nicht jede kleine Baustelle mit dem Schild “Radfahrer absteigen“ beschildern!!!
  • Einfach bei Baustellen auch mal an die Radfahrer denken !!!!!!!
  • Es gab mehrfach Baustellen, die danach einen Rückbau von Radwegen zur Folge hatten. Stattdessen muss dort jetzt auf den Gehweg ausgewichen werden. Beispiele: Sternbuschweg Ecke Koloniestr. (Asphaltierung der Kreuzung, Neubau des Gehwegrandsteins und der Bushaltestelle. Da wäre so viel Platz gewesen...), Plessingstr. von Musfeldstr. bis Steinsche Gasse (Ausbau auf zweispurige Straße auf Kosten des Radwegs).
  • Es gibt auf den von mir regelmäßig benutzten Wegen leider immer wieder extrem gefährliche bzw. unübersichtliche Stellen, z.B. Baustelle im Bereich des Ruhrorter Kreisels, plötzliches Ende des Fahrradweges an der Kardinal-Galen-Str , keine fahrradfreundlichen Verbindungen zwischen z.B. Ruhrort und Hochfeld, Ruhrort und Beeck (für nicht Ortskundige sei allerdings darauf hingewiesen, dass durch das Hafengebiet, zwischen Duisburg Nord und Duisburg Mitte/ Süd kreative Lösungen für einen sicheren Fahrradweg sicher schwierig sind).
  • Es gibt Bereiche, in denen Fußgänger und Radfahrer den Bürgersteig gemeinsam nutzen müssen, ohne eine Trennung der "Spuren". Das ist sehr kritisch und unangenehm. Bei der Einrichtung von Baustellen besteht ein unbedingter Vorrang des Autoverkehrs. Für die ausschildernden Firmen (das ist ja nicht die Stadt) scheinen Radfahrer der gleichen Kategorie wie Fußgänger zu gehören. Das ist oft fatal. Ich fahre im Übergang von Land zu Stadt und umgekehrt. In der Stadt sind die besser ausgebauten Radwege, mehr Verkehr und immer wieder Autofahrer, für die Radfahrer eine Überraschung darstellen. Auf dem Land gibt es weniger Radwege, weniger Autos, die dann aber mit hoher Geschwindigkeit fahren. Den Fragebogen finde ich didaktisch sehr interessant aufgebaut (Pfeile, anstelle von Ziffern, positiv/negativ auf wechselnden Seiten.
  • Fast alle Baustellen, die dieses Jahr in Duisburg präsent waren, hatten keine Umfahrung für Radfahrer! Der Radweg endet abrupt und das war es. Ich denke der Radverkehr muss bei der Baustellenplanung berücksichtigt werden. Die Fahrradwege in Mitte, Neudorf, Duissern und Hochfeld sind in teils unzumutbarem Zustand. Da gucken Wurzeln durch, wo man beim schnellen Fahren fast abhebt und schnell die Kontrolle verlieren kann. Riesiges Gefahrenpotential. Meiner Meinung macht es auch durch die Menge an Fehlstellen keinen Sinn diese zu flicken. Man sollte stattdessen auf dem Asphalt des Autoverkehrs am Rand 1,2 Meter breite Radspuren markieren. Das ist günstiger und würde der Sicherheit ungemein beitragen. Zudem wäre Radfahrern damit auch mehr Raum gegeben. Durch die aktuell schlechte Qualität der meisten Radwege bin ich sowieso fast ausnahmslos deswegen auf der Straße unterwegs (unter ständigem Gehupe und Aggressivität der Autofahrer) --> Ich würde mir wünschen, dass Duisburg in Sachen Verkehrsinfrastruktur sich mehr an Venlo statt an Wolfsburg orientiert.
  • ich fahre zurzeit deutlich weniger Rad weil die Baustellensituation das Radfahren lebensgefährlich macht.
  • In letzter Zeit gibt es viele gefährliche Baustellen für Radfahrer deren Beschilderung zu gefährlichen Situationen führen und über lange Strecken nur vorgesehen ist, das Rad zu schieben.
  • Baustellen werden zu Lasten der Fahrradfahrer aufgebaut - häufige Kontrolle der Radfahrer durch die Polizei- teilweise komplett fehlende Fahrradwege an vierspurigen Straßen- eindeutige Priorisierung des Autoverkehrs gegenüber Radfahrern (Ampelschaltung, Zustand des Weges, Falschparker)
  • katastrophale Fahrradwege in ganz Duisburg- auf Radfahrer abgestimmte Verkehrsführung an Baustellen nicht vorhanden
  • Ampelschaltung absolut fahrradunfreundlich. Straßenbelag katastrophal, große Löcher - kein zügiges Fahren möglich. Unmögliche Baustellen, gefährliche und nicht verständliche Umleitung der Radwege, am besten einfach sich "in der Luft auflösen"
  • Besonders auffällig sind: plötzlich endende Fahrradwege, schlechte Ampelschaltungen für Radfahrer, Abbiegesituation und dazugehörende Ampelregelungen, versperrte Radwege, schlechte und viel zu schmale Radwege, die dann auch noch zugeparkt sind, Baustellen auf Radwegen ohne Verkehrsregelung, Baustellenbeschilderung, die schmale Radwege unpassierbar machen, parkende Fahrzeuge auf Radwegen "ich musste doch nur …"
  • Der Zustand der meisten Radwege ist miserabel. Baustellenkonzepte für Radfahrer sind selten erkennbar. Radfahrer sind für die Verwaltung nur ein notwendiges Übel. Zugeparkte Fahrradwege im Bereich Innenstadt sind Standard.
  • Die Befahrbarkeit der Radwege sollte immer gewährleistet sein - keine Wurzeln, Wildwuchs entfernen, Breite der Radwege teilweise unter 1 Meter, plötzlich endende Radwege, rücksichtslose Baustelleneinrichtungen, Bedrängnis durch Lkws und Pkws, im Herbst schlechte Beräumung vom Laub, …
  • Die Stadt tut viel zu wenig für Radfahrer. Insbesondere sind die Grünfasen an den Ampeln zu kurz und nicht aufeinander abgestimmt. Bei Baustellen auf Geh und Radwegen, dauert es extra lang ( Baustelle auf dem Gehweg der Großenbaumer Allee / Einmündung Altenbrucher Damm) hier war Geh / Radweg für über 8 Wochen gesperrt .Die ausgewiesene Umleitung war so umständlich, dass diese von niemandem genutzt wurde! Alle sind auf die Straße ausgewichen, das war teilweise sehr gefährlich
  • Duisburg behauptet von sich, fahrradfreundlich zu sein, ist es aber nicht. Es wurde in den letzten Jahren auf Freizeitwege geachtet, nicht aber auf Alltagswege. Wenn 10 Fahrradständer aufgestellt werden, meint die Stadt man müsse jubeln. Wenn man sich über Baustellen oder schlechte Radwege beschwert erhält man zur Antwort, man würde ja auch die falschen Wege fahren und 2 - 3 Km mehr wären ja kein Problem. Zuständigkeit für Fahrradwege ist unklar. Sperrungen willkürlich und das Abstellen von Schildern mitten auf dem Fahrradweg leider alltäglich. Der Fragenkomplex "aus Ihrer Sicht" ist missverständlich. Hier habe ich nun meine Sicht der Vorgehensweise der Stadt dargelegt - nicht meine Meinung wiedergegeben, wie es sein müsste. Wenn es um die Fragestellung ging - wie es aus meiner Sicht sein sollte, dann wären die Antworten exakt andersherum.
  • Duisburg hat aufgrund der finanziellen Situation der Stadt in den vergangenen Jahren teilweise sträflich seine Radwege und Straßen vernachlässigt. Baustellen sind sehr viele und viel zu lang vorhanden. Wenn Fahrradwege nicht mehr befahrbar sind, werden sie einfach gesperrt. In den meisten Außenbezirken wird zu wenig das Zuparken der Fahrradstreifen überprüft, so dass es sehr häufig zu gefährlichen Situationen kommt.
  • Duisburg ist schrecklich in Hinblick auf die Radwegsituation. Selbst die Polizei parkt hier auf Radwegen. Baustellen beenden regelmäßig Radwege und von Autofahrenden wird man bedrängt. Fahren wegen Autofahrenden teilweise sogar Umwege, weil man sich in Hinblick auf den Abstand nicht sicher fühlen kann
  • Es gibt kaum sichere Abstellmöglichkeiten und durch marode Straßen für Autofahrer und noch marodere Fahrradwege. Die vielen Baustellen sind schon für Autofahrer schlimm, aber als Fußgänger und Fahrradfahrer wird man völlig in Regen stehen gelassen und hat Pech, wenn auf einmal völlig unvermittelt wieder der Bürgersteig oder der Fahrradweg aufhört. Ich nehme sowohl als Fußgänger, als auch Radfahrer und Autofahrer täglich am Straßenverkehr teil und muss daher leider sagen, in jeder Rolle ist es in Duisburg eine Katastrophe. Es ist aber besonders schlimm als Radfahrer, der gerade in Zeiten von Klimawandel und Corona mehr das Fahrrad nutzen möchte. Mein Weg zur Arbeit ist an 3 - 4 Stellen lebensgefährlich, daher nutze ich es nur im Notfall, obwohl es nur 9 km sind und es super wäre mit dem Rad zu fahren. Unter den derzeitigen unzumutbaren Zuständen der Radweg, wenn es überhaupt welche gibt und der Straßenführung durch diverse Kreisel in Ruhrort, der Innenstadt, Meiderich, Hamborn mit Lastenverkehr, ist daran jedoch nicht zu denken. SCHADE!!!!!!!
  • Es wurden in der Vergangenheit einfach gesonderte Radwege angelegt, dann nicht mehr gepflegt und heute sind es Schotterstrecken. Andererseits gibt es Fahrradwege, die plötzlich und unerwartet enden. Bei Baustelleneinrichtungen stehen die Interessen der Fahrradfahrer immer hinten an.
  • Gerade jetzt im Herbst liegen die Radwege voller Laub, gibt es extrem viele Baustellen, die keine Wege für Radfahrer mitdenken (Radweg Ende!), man muss absteigen oder sich in den laufenden Autoverkehr einreihen und wird ungeniert auf Radwegen geparkt, um mal eben zu telefonieren oder kurz beim Bäcker einzukaufen. Radfahrer werden als Verkehrsteilnehmer nicht wirklich ernst genommen. Ich fahre täglich mit dem Rad zur Arbeit und erlebe auf der relativ kurzen Strecke (ca. 3 km) täglich mehrmals Situationen, in denen ich mich gefährdet fühle.
  • In der Politik ist das Thema Fahrrad bisher nicht angekommen oder wenn, nur als Freizeitfahrzeug. Sanierungen von Straßen werden in der Regel einseitig für den Autoverkehr geplant und umgesetzt. Baustellen sind überwiegend schlecht bzw. fehlerhaft für den Radverkehr beschildert oder blockieren sogar den Radverkehr. Ampelschaltungen sind nur auf den Autoverkehr ausgerichtet.
  • In der Stadt Duisburg und den umliegenden zu Duisburg gehörigen Gemeinden ist das Fahren mit dem Rad eine Zumutung. Baustellenbereiche sind für Radler nicht passierbar und lapidar mit dem Schild "Radfahrer absteigen" versehen. Die Oberfläche der meisten Radwege ist durch Wurzelung mehr eine Cross-Strecke, denn ein Radweg. Wenn Radwege vorhanden, dann werden diese oftmals durch Autos zugeparkt (die Polizei ist dafür, laut Auskunft nicht zuständig, sondern man wird an das Ordnungsamt verwiesen), Radwege sind mit Sperrmüll zugestellt, auf Radwegen stehen ganz offiziell die Mülltonnen, gegenläufige Radwege entsprechen nicht der Mindestbreite, die Radwege werden nicht von Laub oder abgestellten Müll gesäubert.
  • In Duisburg muss ein Radfahrer sehr überzeugt sein, die meisten Radwege sind desolat, es gibt sehr viele gefährliche Stellen und gerne enden Radwege plötzlich an besonders gefährlichen Stellen. An jeder Baustelle ist die einzige Empfehlung abzusteigen und zu schieben.
  • Leider hat sich die Stadt Duisburg noch nicht mit dem vermehrten Radverkehr von E-Bikes etc.  auseinandergesetzt, fast alle relevanten Radwege sind zu schmal, zu buckelig, zugestellt und die Übergänge nicht abgesenkt. Bei Baustellen heißt es oft selbst neben stark befahrenen Straßen plötzlich Fahrradwegende, so dass man absteigen oder sich wagemutig über die Trennkante in den fließenden Verkehr einfädeln muss sehr zur Freude der LKW- und PKW-Fahrer. Auch links und besonders rechts vom Radweg parkende Autos verhindern entspanntes Fahren, da immer geschaut werden muss, ob jemand evtl. die Tür öffnet. Außerhalb der Stadt gibt es sehr schöne, breite, ausgeschilderte Radwege. Vielleicht klappt das auch mal im Innenbereich, damit sich auch nicht so sichere Radler das Auto öfter stehen lassen.
  • Mein täglicher Weg zur Arbeit führt über holprige Radwege und zugeparkten Fahrrad Schutzstreifen. An Baustellen muss der Radfahrer mit dem Autoverkehr zurechtkommen, da die Baustellen den Schutzstreifen versperren.
  • Schlechte Beschilderung der Radwege, zu viele Baustellen, teilweise auf Schulwegen nur Radwege abgekreidet, aber kein eigener Radweg, kein Fahrradparkhaus.
  • Schlechte Oberfläche der Radwege Ahrstraße am Krankenhaus und zwischen Eisenbahnbassin-Brücke und Richard-Hindorf-Platz durch Baumwurzeln, außerdem in Beeck am Verteilerkreis nähe Lange-Kamp-Friedhof. Sehr langwieriger Verlauf der Baustelle Schwanentorbrücke, keine Fahrradspur. Sehr gefährlicher Verlauf auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite.
  • Teure neue unsinnige, unverständlich Radampeln, die die Zeit des Überquerens verlängern. Umleitung an Kreuzungsbaustellen ist eine Frechheit.
  • Alles was die Stadt Duisburg neu baut ist eine regelrechte Katastrophe, wo der Radfahrer möglichst aus dem Verkehr gezogen werden soll... sieht bei dem Unterschied zu Bestandswegen! Krasses Beispiel ist die Kreuzung Sternbuschweg / Koloniestraße. Man braucht als Radfahrer ewig! Es ist kein schnelles Linksabbiegen möglich. Für Autos (bin selbst Autofahrer) ist natürlich alles super gelöst. Die Leihräder sind unmöglich platziert. Das was ich an den Ampelphasen an Zeit versemmele, hole ich nur leidlich beim Fahren rein im Vergleich zum Fußverkehr. Kreuzung Grabenstraße/Koloniestraße ist auch für Fahrradfahrer nicht vorgesehen. Die Ampelschaltung ist vom Sternbuschweg kommend maximal scheiße (bitte entschuldigen Sie den Begriff) geschaltet, damit man auf jeden Fall steht. Linksabbiegen von der Grabenstraße kommend ist auch nicht wirklich vorgesehen. Nur mit gefährlichen Spurwechseln möglich. Auch toll ist die Ecke Neue Fruchtstraße/Koloniestraße. Da ist Fahrradfahren einfach mal gar nicht vorgesehen in Richtung Neudorf. Dabei ist das die Hauptzufahrt vom Bahnhof aus! Wer plant sowas? Da sitzt ein richtiger Fahrradhasser im Verkehrsdezernat. Über diese katastrophale Baustellenführung (Fahrrad einfach verboten) wollen wir gar nicht reden.
  • Das Radwegenetz ist eine Zumutung. Mitarbeiter des Ordnungsamtes reagieren Selbstaufgabe Hinweis nicht auf Radweg-Parker. Der Ausbau des Ruhrradschnellweges wird von der Stadtverwaltung verzögert. Baustellen überall, die Radfahrer kaum berücksichtigen - eher parken die Baustellenfahrzeuge auf dem Radweg. Autofahrer meckern, wenn man auf das Fehlverhalten (parken auf dem Radweg) hinweist. Dem Auto wird zu viel Platz (z. B. für Parkplätze) eingeräumt. Bäume stehen dicht am oder auf dem Radweg, die Wurzeln heben selbst an den Hauptrouten in die Innenstadt den Radweg an. Schwere LKW werden durch die Innenstadtbezirke geleitet, das Rechtsabbiegen im Schritttempo nicht überwacht. Duisburg ist für Radfahrer eine Katastrophe.
  • Die Fahrradwege sind z.T. in einem äußerst schlechten Zustand und werden oft als Parkraum genutzt. Baustellen werden für Radfahrer sehr schlecht eingerichtet.
  • Es geht gar nicht, dass neue Radwege an Bushaltestellen einfach unterbrochen werden. Radverkehr muss endlich als vollwertiger Verkehr in Duisburg wahrgenommen und behandelt werden. Z.B. bei der Gestaltung von Baustellen und Umleitungen. Für Aus- und Neubauten von Radverkehrsanlagen braucht es endlich einen eigenen, ausreichend hohen Etat im städtischen Haushalt.
  • In Duisburg habe ich den Eindruck, dass Radwege als universelles Platzangebot (Parken, aufstellen von Verkehrszeichen, Laternenmaste, gefährliche Einengungen an Haltestellen, lagern von Baumaterial und willkürliche Sperrungen) genutzt werden.
  • Neu angelegte Radweganlagen entsprechen weiterhin nicht den Standards: sind ggf. breiter, aber häufig(er) gegenspurig. -Einfahrten nicht entschärft -Dooring-Zonen weiterhin vorhanden -Wegführung unklar (Radweg läuft auf hohen Bordstein, Baum usw. zu) -Baustellenumleitungen an Hauptachsen werden monatelang unklar, widerrechtlich und gefährlich gegenspurig (60 cm Radweg) geführt
  • Positiv ist, dass in letzter Zeit mehr neue Radwege angelegt oder markiert werden, um Lücken zu schließen. Auch beim Neu- und Ausbau von Verkehrswegen wird besser auf Radwege geachtet. Danke dafür und weiter so! Negativ ist, dass viele alte Radwege zu schmal und holprig sind und teilweise im Nichts oder auf viel befahrenen Straßen enden. Gerade bei Baustellen fehlt oft eine Durchführung von Radwegen. Und Falschparken auf Rad- und Fußwegen sollte strenger geahndet werden.

 

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