Stimmen aus Duisburg zu den Themen Ampeln und Ampelschaltungen...

 

... aus dem Fahrradklimatest 2020

 

  • Die Ampelschaltungen sind fast nie besonders fahrradfreundlich. Da wundert es nicht, dass viele Radfahrer über rot fahren. Das sollte gleichzeitig aber auch strenger kontrolliert werden.
  • "Grünschaltungen" der Ampelanlagen müssen von Radfahrern und Fußgängern an vielen großen Kreuzungen per Handdruck angefordert werden. Für den Autoverkehr in gleicher Richtung geschieht die Schaltung automatisch. Wird die Drückampel nicht betätigt, bleibt die Rotschaltung für Fußgänger und Radfahrer bestehen. Dies betrifft insbesondere die neu gestalteten Kreuzungen Koloniestr./ Sternbuschweg, Koloniestr./Grabenstr. sowie Paul-Esch-Str./ Düsseldorfer Str. Die Entscheidung, in der Corona-Zeit Drückampeln zu installieren ist nicht nachvollziehbar. Die vorrangige Behandlung des Autoverkehrs stößt bitter auf. Der Radweg von der Düsseldorfer Str. in den Sternbuschweg wird über den Bereich der Bushaltestelle geführt und durch eine sehr schwer erkennbare Linie auf die Fahrbahn geleitet. Für Autofahrer ist dies nicht zu erkennen. Hier gibt es oft unschöne Begegnungen mit uneinsichtigen Autofahrern, die sich durch Radfahrer eingeschränkt fühlen. Hier werden Radfahrer häufig Pöbeleien ausgesetzt oder bedrängt.
  • Klarere Beschilderung und Ampelschaltungen für Radfahrer und Fußgänger trennen; nicht immer dem Kraftfahrzeugen Vorrang einräumen und als Radfahrer darf man nur Stück für Stück über eine Kreuzung
  • 4 Ampeln auf ca. 150 m ... wenn man Pech hat, steht man an drei von denen bei Rot
  • Zudem ist nur in seltenen Fällen ersichtlich, welche Ampeln auch für Fahrradfahrer gelten - oftmals fahren deshalb viele Radfahrer über eine rote Ampel, an der sie eigentlich hätten halten müssen. Auch das bringt uns Fahrradfahrern oftmals ein schlechtes Image ein.
  • Alles was die Stadt Duisburg neu baut ist eine regelrechte Katastrophe, wo der Radfahrer möglichst aus dem Verkehr gezogen werden soll... sieht bei dem Unterschied zu Bestandswegen! Krasses Beispiel ist die Kreuzung Sternbuschweg / Koloniestraße. Man braucht als Radfahrer ewig! Es ist kein schnelles Linksabbiegen möglich. Für Autos (bin selbst Autofahrer) ist natürlich alles super gelöst. Die Leihräder sind unmöglich platziert. Das was ich an den Ampelphasen an Zeit versemmele, hole ich nur leidlich beim Fahren rein im Vergleich zum Fußverkehr. Kreuzung Grabenstraße/Koloniestraße ist auch für Fahrradfahrer nicht vorgesehen. Die Ampelschaltung ist vom Sternbuschweg kommend maximal scheiße (bitte entschuldigen Sie den Begriff) geschaltet, damit man auf jeden Fall steht. Linksabbiegen von der Grabenstraße kommend ist auch nicht wirklich vorgesehen. Nur mit gefährlichen Spurwechseln möglich. Auch toll ist die Ecke Neue Fruchtstraße/Koloniestraße. Da ist Fahrradfahren einfach mal gar nicht vorgesehen in Richtung Neudorf. Dabei ist das die Hauptzufahrt vom Bahnhof aus! Wer plant sowas? Da sitzt ein richtiger Fahrradhasser im Verkehrsdezernat. Über diese katastrophale Baustellenführung (Fahrrad einfach verboten) wollen wir gar nicht reden.
  • als zügig und viel und weit Fahrender habe ich deutlich andere Ansprüche als viele "Normalfahrer*innen". Für mich ist das Rad meistens Verkehrsmittel und zeitlich in Konkurrenz zu Bus oder Auto. Von daher sind Ampelschaltungen, Kreuzungsfreiheit, direkte Wege und Sicherheit wichtige Kriterien.
  • Am meisten muss es eine tatsächliche Vorrangschaltung an Ampeln für Radfahrer geben. Radwege müssen von den Gehwegen runter und rauf auf die Straße.
  • Ampelreglung bzw. -wartezeit nach Straßenbahn-Vorrangschaltung für Radfahrer und Fußgängerampeln.
  • Ampelschaltung absolut fahrradunfreundlich. Straßenbelag katastrophal, große Löcher - kein zügiges Fahren möglich. Unmögliche Baustellen, gefährliche und nicht verständliche Umleitung der Radwege, am besten einfach sich "in der Luft auflösen"
  • Ampelschaltung Rheinbrücke Rheinhausen (für Radfahrer) erfordert 2-malige Anforderung, um Moerser Str. zu überqueren
  • Auf den hauptsächlich von mir befahrenen Straßen (z.B. Düsseldorfer Str. Richtung Süd muss ich fast an jeder Ampel warten. Absolut ärgerlich ist Linksabbiegen bei Hauptkreuzungen, wo ich dann auf der PKW-Straße rel. gefährdet fahre. Angst habe ich am Tunnel von der Mülheimer Str. zur Innenstadt, wo die Radspur mitten zwischen den Straßenspuren verläuft. Ich wäre absolut für eine eigene Fahrradspur auf der Königstrasse, da es immer wieder zu Konflikten mit Fußgängern kommt. Bei gutem Wetter sind dort die Abstellvorrichtungen oft belegt. Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln ist stressig.
  • Besonders auffällig sind: plötzlich endende Fahrradwege, schlechte Ampelschaltungen für Radfahrer, Abbiegesituation und dazugehörende Ampelregelungen, versperrte Radwege, schlechte und viel zu schmale Radwege, die dann auch noch zugeparkt sind, Baustellen auf Radwegen ohne Verkehrsregelung, Baustellenbeschilderung, die schmale Radwege unpassierbar machen, parkende Fahrzeuge auf Radwegen "ich musste doch nur …"
  • Besonders die Ampelschaltungen sollten einfach Fahrradfreundlicher gestaltet werden. Beispiel an der OIL Tankstelle - Hauptbahnhof. Man hat als Fahrradfahrer kaum eine Chance in einer "grünen Welle" zu fahren. Auch einige Schulkinder sind da unterwegs und Ihnen sollte der Schulweg erleichtert werden. Danke
  • Die Situation für Radfahrende in dieser Stadt ist nicht wirklich gut. Viele Fahrradwege sind zu schmal, z.T. mit Hochbord zur Straße und rechts parkenden Autos. Zudem sind viele Asphaltbeläge erheblich beschädigt (Schlaglöcher, Wurzelerhebungen an Bäumen, wechselnde Beläge, etc.). Die Ampelschaltungen sind vorwiegend auf Auto- bzw. Fußgänger-Verkehr ausgerichtet. Ein schnelles Vorankommen ist deshalb nur schwer möglich. Fahrrad-Straßen oder -Schnellwege gibt es bisher so gut wie nicht. Die Situation an Baustellen ist i. d. Regel indiskutabel, beteiligte Firmen müssen verpflichtet werden, den Radverkehr gleichwertig zum Autoverkehr zu behandeln. Da der Autoverkehr in NRW extrem ist und die Verkehrs-Planung der Vergangenheit nur das Auto im Fokus hatte und teilweise bis heute noch hat, steht die Entwicklung für einen modernen Radverkehr weit hinter den Möglichkeiten zurück. Es fehlt schlichtweg eine verbindliche Vorgabe zur Umsetzung, so wie in anderen Ländern üblich (Holland, Dänemark, ...). Entscheidungen werden zu halbherzig und meistens zu Gunsten des Autos getroffen. Ein schwerer Fehler in Hinsicht auf den Klimawandel und die Entwicklung der Gesellschaft. Autofahren ist ein Luxus, den wir uns höchstwahrscheinlich nicht mehr allzu lange erlauben können. Für Radfahrer müssen die Rahmenbedingungen drastisch verbessert werden, damit die Anzahl der Autos im Straßenverkehr stark verringert wird. Dafür bedarf es natürlich auch verstärkter Aufklärung der Beteiligten und Anreize, die zu einem allgemeinen Umdenken in der Verkehrs- und Klimapolitik führen. Insgesamt fehlt in dieser Stadt hierfür ein echtes Konzept. Betroffen hiervon ist natürlich auch der ÖPNV. Die fehlende Vernetzung zwischen den Städten und das Ticket-Chaos steigern nicht die Attraktivität. Zudem werden viele Bahnen durch Busse ersetzt, die einen Fahrradtransport nicht vorsehen. Es braucht einfach mehr Mut und Geld, um ernsthaft etwas zu bewegen.
  • Die Situation für Radfahrer ist klassischerweise schlecht in Duisburg. Eines von vielen Beispielen: Eine Ampelanlage wird aufwändig ausgetauscht. Danach werden die Phasen so neu eingestellt, dass Radfahrer anders als vorher die Straße nur in zwei Schritten überqueren können. Eine Anfrage an die Stadt dahingehend wird quittiert, aber auch auf Nachfrage nie beantwortet.
  • Die Stadt tut viel zu wenig für Radfahrer. Insbesondere sind die Grünfasen an den Ampeln zu kurz und nicht aufeinander abgestimmt. Bei Baustellen auf Geh und Radwegen, dauert es extra lang ( Baustelle auf dem Gehweg der Großenbaumer Allee / Einmündung Altenbrucher Damm) hier war Geh / Radweg für über 8 Wochen gesperrt .Die ausgewiesene Umleitung war so umständlich, dass diese von niemandem genutzt wurde! Alle sind auf die Straße ausgewichen, das war teilweise sehr gefährlich
  • Duisburg errichtet zu viele (neue) Ampelkreuzungen mit "grüner Welle" für KFZ und Tempo 50, man steht an jeder zweiten Ampel.
  • Eigentlich jedes Mal, wenn ich mit dem Rad in Duisburg unterwegs bin, habe ich Situationen, in denen mir ein Autofahrer die Vorfahrt nimmt, mich übersieht, ich 5 Minuten an einer Ampel stehe, weil die Überquerung sehr schlecht auf Radfahrer abgestimmt ist, uneinsichtige enge Radwege passieren muss, die man praktisch nur im Schritttempo fahren kann, usw. Es wird Zeit, dass der Ruhrrad-Schnellweg über das alte Güterbahnhofsgelände bis in den Süden Duisburgs verlängert wird und zudem die Komplette Verkehrsführung in der Innenstadt angepasst wird.
  • Es sind zaghafte Bemühungen der Stadtverwaltung zu sehen, die Radwegesituation zu verbessern. Das müsste deutlich gestärkt werden. Hinzu kommen an manchen Stellen für Radfahrer unsäglich schlechte Ampelschaltungen.
  • Fahrradführung insgesamt ziemlich gut, allerdings Linksabbiegen teilweise unklar bzw. schwierig (z.B. auf der Kreuzung Saarstraße / Landfermannstraße teilweise keine ausgeschilderte Linksabbiegermöglichkeit für Fahrradfahrer von Saarstraße nach links auf Landfermannstraße, obwohl große Kreuzung). Außerdem manchmal lange Wartezeiten an separaten Fahrrad- / Fußgängerampeln (z.B. Kreuzung L60/Mercatorstraße).
  • Ich hätte gerne grüne Rechtsabbieger Pfeile an den Ampeln
  • Katastrophale Verkehrsführung an Baustellen, Rückbau von Radwegen und sehr, sehr schlechte Ampelschaltungen in Verbindung mit einfach qualitativ schlechten Radwegen machen das Radfahren in Duisburg immer unattraktiver! Ich pendle seit 13 Jahren vom Duisburger Norden in den Duisburger Süden und sehe keine Verbesserung des Radverkehrs, sondern sogar eine schlechtere Situation, wie z.B. neue Ampelanlagen mit keiner Automatisierten Grünphase, sondern man muss "drücken" und wartet dann zwei Grünphasen des Autoverkehrs ab! Unmöglich! Oder Radwege enden an Bushaltestellen, anstatt das der Radfahrstreifen vorbeigeführt wird obwohl genug Platz ist (Sternbuschweg Kreuzung Koloniestraße Fahrtrichtung Norden) wenn man sich da Gedanken gemacht hätte bei der Planung, dann könnte man zügig die Kreuzung überqueren, so muss ich entweder im Haltestellenbereich Schrittgeschwindigkeit fahren oder auf die Fahrbahn wechseln! Ich komme viel rum im Ruhrgebiet mit dem Rad und sehe das Städte wie Oberhausen und Essen in Punkto Radverkehr viel mehr tun!
  • Mein Mann würde gern mit dem Rad zur Arbeit fahren (4km), muss aber an 17 Ampeln vorbei, die nicht radfahrgerecht gesteuert werden. Zudem gibt es einen Abschnitt, wo Autos rechts in Einfahrten von kleineren Firmen abbiegen und ihn auf dem Radweg aufgrund von Bäumen und parkenden PKWs oft übersehen. Im letzten Winter kam es so zu 3 Unfällen. Mein Mann selbst sagt, dass die Autofahrer ihn teilweise gar nicht sehen konnten - sicher fühlt er sich trotz Helm und Warnweste nicht. Auch der Hauptgrund, wieso ich so selten Rad fahre. Zur Arbeit nach Essen pendele ich mit der Bahn, nicht mit dem Auto.
  • Mich nervt es gewaltig, dass ich an jede Ampel den Drücker betätigen muss, um grünes Licht zu bekommen. Bei schönem Wetter ist es kein Problem aber bei Regen und Kälte schon, vor allem wenn man eine Sekunde zu spät drück muss man warten bis zur nächsten Grün-Schaltung. Ich empfinde das als eine Benachteiligung in Straßenverkehr, vor allem, weil ich umweltfreundlich unterwegs bin.
  • Teure neue unsinnige, unverständlich Radampeln, die die Zeit des Überquerens verlängern. Umleitung an Kreuzungsbaustellen ist eine Frechheit.
  • There is no adequate transport model for cyclists. Cycle lanes are a hotchpotch of stop and start. There is no continuity of signage, roundabouts, signal lights or color marking on the roads and pedestrian areas. Little to no investition has been allocated in Germany for safe cycling. The recreational disused train line redevelopment projects and forest tracks are much appreciated but we need to extend this motivation in all seriousness to remove automobile lanes and replace them with cycle lanes and upgrade the traffic light signals to give cyclists right of way. We need to make it safe for people to cycle to work and for families with children to cycle to their destination with confidence. Our traffic routes need to be prioritised to accommodate cyclists. Get taxis off the road and replace them with bicycle taxis. We would also be adequately served with small electric buses for public transport instead of the stinking big dinosaur monstrosities we now have on the roads.
  • Unterirdische Ampelschaltungen in Zentrumsnähe (rote Welle bei Fahrradgeschwindigkeit), enge Straßen mit ungeduldigen Autofahrern.
  • Warum müssen Fahrrad Fahrer und Fußgängerin Signale an Ampeln anfordern.  Warum müssen Radfahrer an großen Kreuzungen bis zu vier Ampelfasen durchmachen. Warum sind die Querungsinseln an Ampeln teilweise so schmal, dass die Fahrräder quer gestellt werden müssen.
  • Besonders in DU-Meiderich sind die Fahrradwege teilweise miserabel u.a. Emmericher Straße. Lauter Wurzeln der Bäume heben die Steine nach oben. Auch der Fahrradweg am Ruhrdeich, Richtung Mülheim, ist besonders abends schlimm, da dort die Brücken nicht ausreichend beleuchtet sind und die Höhe der Durchfahrtshöhe 2 Meter teilweise unterschreitet. Die Ampelschaltungen für zu-Fußgehende und Radfahrende in Meiderich sind für Fahrradfahrende nicht gut. Hier sind besonders die an der Neumühler Straße und die in der Bürgermeister-Pütz-Str. Am Rhein-Herne-Kanal ist es aber schön zu fahren. Auch an der Schweizer Straße und Sternbuschweg ist es ganz angenehm zu fahren (bis auf die Ampelschaltung - besonders an der Kreuzung Mülheimer Straße - hier bietet auch der Übergangsbereich zu wenig Platz, um wegen einer Rotphase in der Kreuzung zu stehen - zwischen Straßenbahn und Straße).
  • Es gibt im Prinzip gute Abschnitte, aber diese sind kleinteilig und werden bei jeder Gelegenheit zugunsten des Autoverkehrs durchbrochen und benachteiligt. Auch die extrem verkürzten Grünphasen an Ampeln für Fußgänger und Radfahrer gegenüber dem Autoverkehr (oft auch nur nach Anforderung und dann mit langen Wartezeiten) sind sehr störend. Ausgerechnet um den Bahnhof herum wurde die Straßenführung sehr autogerecht gestaltet, obwohl sich hier, aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Autobahn sicherlich auch andere Möglichkeiten zur Verkehrsführung und Verkehrsberuhigung gestalten ließen.
  • Es sollte einen direkten Weg von Hochfeld in die Innenstadt geben, es muss kontrolliert werden, dass STÄNDIG Autos auf Radwegen parken, von Hochfeld zum Hauptbahnhof ist die Ampelschaltung eine Katastrophe. Insgesamt muss noch viel getan werden in Duisburg. Ausflugsrouten sind gut ausgeschildert und ausgestattet, aber der tägliche Radverkehr ist nur unter schlechten Bedingungen möglich und das sollte ja Priorität haben.
  • Fahrradwege aufgrund von starken "Verwerfungen" durch z. B. Baumwurzeln gefährlich.  (Kreuzacker) Weg häufig von Schülern genutzt. Hohe Unfallgefahr für die Kinder. Ampelschaltungen an großen Kreuzungen katastrophal. Teilweise muss dreimal an roten Ampeln gewartet werden, um an einer großen Kreuzung "links abbiegen" zu können (Lenkung über kombinierte Fußgänger & Fahrradfahrerampeln. Straßen mit kombinierten Fahrstreifen für Fahrradfahrer zu eng. ...
  • Fazit: für den Weg zur Arbeit (Stadtrandbezirk bis Innenstadt) mit dem Rad muss man hart gesotten sein und darf keine Angst haben, sich die Fahrbahn mit großen LKW zu teilen, muss ich mich darauf einstellen, das einem ständig die Vorfahrt genommen wird, Fußgänger mit Kopfhörern auf dem Radweg stehen, man angemacht wird, wenn man Fußgänger aus 20 m Entfernung per Klingel warnt, weil Sie den Radweg blockieren, die Radwege schlecht in Stand gehalten und oft mit Scherben übersät sind, unserer Familie schon mehrmals abgeschlossene Fahrräder an öffentlichen Plätzen gestohlen wurden.... wir geben die Hoffnung nicht auf, das auch in Duisburg eines Tages das Radfahren als gleichberechtigtes Verkehrsmittel angesehen wird. Die meisten Ampelschaltungen sind derart hanebüchen, dass ich, um 3,5 Minuten Wartezeit beim Überqueren einer Kreuzung zu sparen, dann doch lieber mit den LKW auf der Fahrbahn fahre... Da bleiben doch keine Fragen offen! Hier ist gaaaaanz viel Luft nach oben!
  • Ich fahre seit Beginn der Coronakrise mit dem Rad zur Arbeit. In der Zeit war ich schon 2x in der Fahrradwerkstatt, weil die Wege derart marode sind und die "abgesenkten" Bordsteine an Ampeln etc. so hoch sind, dass Fahrradschäden nicht ausbleiben. Außerdem muss man ständig Slalom um die Schlaglöcher fahren. Die Ampelschaltung ist eine Katastrophe - am Grunewald muss man, um auf die andere Straßenseite zu kommen, ziemlich lange an 2 Ampeln warten, die natürlich nicht aufeinander abgestimmt sind. 5 Minuten Wartezeit sind normal. Das verleitet natürlich dazu, bei "Rot" zu fahren, was an dieser Kreuzung sehr gefährlich ist. Auch fahre ich einen Umweg, weil der direkte Weg durch den Stadtteil Hochfeld fast nicht mit dem Rad befahrbar ist: der abgetrennte Fahrstreifen für Räder wird ausschließlich zum Parken genutzt und die Polizei traut sich dort nicht einzuschreiten.
  • Ich finde die Situation in Duisburg verheerend. Es gibt kaum Abstellmöglichkeiten, schon gar keine Sicheren. Die Ampelschaltungen sind nur für Autofahrer. Von Neudorf in die Stadt kommt man/frau nur durch den stinkenden Tunnel oder in großen Bogen am Bus Bahnhof vorbei. In den letzten Jahren hat es sich etwas verbessert, aber Spaß sähe anders aus.
  • Im Vergleich zu anderen deutschen Städten ist Duisburg eindeutig eine Stadt, wo im öffentlichen Stadtverkehr das Auto als Normalfall und das Fahrrad als Ausnahme gesehen wird. Allein die schiere Masse der Kraftfahrzeuge im Vergleich zu den leeren, zu schmalen und meist unebenen Fahrradwegen macht das deutlich. Seit ich in dieser Stadt wohne, bin ich zum ersten Mal ernsthaft in Versuchung, nach Jahren der Abstinenz wieder aufs Auto umzusteigen. Besonders anmerken möchte ich noch den irreführenden, unverständlichen und deshalb auch gefährlichen Einsatz von Ampeln für Fahrradfahrer. Da ist zum Beispiel das Überqueren einer viel befahrenen Straßenkreuzung an einer günstigen Stelle in die eine Richtung erlaubt (jedenfalls gibt es dort eine Fahrradampel), in die andere Richtung soll man offenbar einen anderen Weg nehmen, denn eine Fahrradampel auf der anderen Straßenseite gibt es nicht. Und manchmal muss man sich den schmalen Fahrradweg mit Rollstuhlfahrer*innen teilen. Geht es noch schlimmer für beide Seiten?
  • Im Vergleich zu anderen Städten im Ruhrgebiet, gibt es in Duisburg relativ viele Fahrradwege, allerdings ist deren Zustand oft sehr schlecht. Zudem zeigt die Verkehrsführung (z.B. korrektes Linksabbiege), dass das Fahrrad ein Verkehrsmittel zweiter Wahl ist. Der motorisierte Individualverkehr hat in nahezu allen Situationen (ausgenommen Stau) einen Vorteil durch bessere Verkehrsführung (Linksabbiegen in einer Ampelphase, Geradeausfahren ohne Fahrbahnseitenwechsel) und passendere Ampelschaltungen (besser abgestimmt auf Geschwindigkeit und ständige Grünphasen ohne Drücken des Ampelknopfes). Zu allem Überfluss wird dann noch häufig auf Radwegen geparkt, beim Rechtsabbiegen der Radverkehr übersehen und beim Überholen (teilweise) sehr wenig Abstand gehalten. Wir sind leider noch weit von niederländischen Verhältnissen entfernt.
  • In Duisburg gehen Planer davon aus, dass Fahrradfahrer - rechte Winkel fahren können; - Kanten von 3 cm Höhe an abgesenkten Bordsteinen als eben empfinden; - die durch angefastes Pflaster erzeugten Vibrationen ebenso als angenehm empfinden; - an Ampeln gerne doppelt so lang warten wie Autofahrer und Fußgänger; - gerne Umwege fahren (auch sinnlose Verschwenkungen); - nie links abbiegen müssen und wenn, dann hierzu gerne absteigen; - gerne ihr Rad wahlweise von Staub oder Schlamm reinigen, den wassergebundene Oberflächen verursachen etc., etc. .... Deshalb wäre die einzig konsequente Maßnahme, alle Radwege an nicht überörtlichen Straßen konsequent zurück zu bauen, dann wäre der Radfahrer nicht mehr Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse, den man auf seinen Streifen/Radweg abdrängen kann.
  • In Duisburg Großenbaum parken regelmäßig Autos auf dem Radweg an der Großenbaumer Straße vor der Dönerbude bzw. vor dem Wettbüro. Eine Kontrolle findet dort nicht statt. An der Großenbaumer Straße ist die Qualität und Breite der Radwege unterdurchschnittlich. Am Altenbrucher Damm ist die Ampelschaltung nur auf einen fließenden Autoverkehr ausgelegt. Radfahrer haben rote Welle.
  • Neugebaute Straßen haben vernünftige Fahrradwege. Eine Instandsetzung bestehender Wege findet nicht statt, obwohl an sehr vielen Stellen der Belag der Wege so aufgebrochen ist, dass die nicht mehr sicher genutzt werden können. Die Übergänge zwischen Fahrradwegen und Straßen sind vielfach sehr schlecht, weil die dort tiefergelegten Bordsteinkanten teilweise trotzdem 3 cm oder mehr über Straßenniveau liegen. Ampelphasen zum Queren von Straßen sind teilweise zweiteilig, so dass man zweimal warten muss und die Straße bestenfalls an anderer, ampellosen Stelle oder sogar bei „rot“ quert. Planungen für einen schnellen Radweg in Nord-Süd-Richtung - das vielleicht gerade in Verbindung mit dem Bau einer neuen A59-Brücke - sieht man vergebens. Als Resümee frage ich mich manchmal, ob der Zustand hier in Duisburg an der Unfähigkeit der Beamten, an Unwillen / Borniertheit selbiger oder an finanzieller Ärmlichkeit der Stadt liegt.
  • Radwege teilweise im schlechten Zustand (Wurzelaufbrüche, schlechte Oberfläche, schlecht geflickt, Kalt-Asphalt).Teilweise schlechte Wegführung, schlechte Verkehrsleitung bzw. schlechte Induktionsdruckschaltung bei Ampeln.
  • Ruhrort Autofreie Brücke nach Laar wird selten gereinigt, Glas liegt 2 Wochen bevor es entfernt wird. Glas ist ein häufiges Problem auf Radwegen. Mülheimer Str. ist an jeder Ampel für Radfahrer rot, in der Innenstadt gibt es keine sicheren Abschließmöglichkeiten.
  • Schlechte Radwege werden gesperrt statt saniert. Neue Straßenführungen werden ohne Beachtung der Radfahrer geplant (z.B. Radweg mündet in kleinen Kreisverkehr ein - kein Abstand zu den Autos mehr). Ampelschaltungen nur für Autofahrer.
  • Straßen werden teils nur stückweise verbessert, Radwege gar nicht, Ampelschaltung ist bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20 km/h katastrophal.
  • Um vom Duisburger Süden in die Stadtmitte zu gelangen, muss man sich über zahlreiche schlechte Fahrradwege quälen, Löcher im Asphalt, Wurzeln, ganz schlechte Ampelschaltung, Übergänge vom Radweg auf die Straße nicht genug abgesenkt, man muss manchmal absteigen oder sich dem Sattel heben, um keine Rückenbeschwerden zu bekommen.
  • Viele fahren hier nicht Rad, weil alles zusammenkommt: größtenteils Radwege in sehr schlechtem Zustand oder sie fehlen, Ampelschaltungen bevorzugen Autos immer, Fahrradbeschädigung / Diebstahl an der Tagesordnung. Es fehl ein großes Fahrradprogramm.
  • Vom Süden der Stadt fahre ich häufig zur Stadtmitte, da ich damit flexibler bin. Der Fahrradweg führt überwiegend über die Düsseldorfer Straße. Der Belag des Fahrradwegs ist teilweise so schlecht, dass ich und auch viele andere Radfahrer auf dem Bürgersteig fahren, was unweigerlich natürlich zu Konflikten mit den Fußgängern führt. Das nehme ich dann in Kauf, da ich somit sicherer vorwärtskomme. An einer Stelle ist die Straße so eng, dass ich um mein Leben fürchten müsste, würde ich nicht auf dem Fußweg fahren. Die Ampelschaltung ist eine Katastrophe und in keinster Weise auf Radfahrer zugeschnitten. Man müsste an jeder Ampel stehen, wenn man nicht ab und zu mal bei „rot“ fahren würde.
  • Wenn kein Radweg vorhanden ist und nicht gerade die Hauptstraße nutzt, sind diese Straßen häufig mit Schlaglöchern übersät. Das ist weder für Auto- noch Radfahrer schön. Als Radfahrer muss ich häufig Umwege fahren, um sicher zu fahren. Nur weil Autofahrer nicht auf Radfahrer achten. Die Umwege werden offiziell eingerichtet! Außerdem ist mir aufgefallen, dass an den Ampeln, an denen für Radfahrer ein paar Sekunden eher grün wird, die Autofahrer gleich mit losfahren. Macht also keinen Sinn.
  • Gestresste Autofahrer, Sicherheitsabstände werden kaum eingehalten, Kaputte Fahrbahnen, insbesondere fürs Fahrradfahren riskant zugeparkte oder zu enge Radwege (Bsp. Mülheimer Str. stadtauswärts auf Höhe Hansastr.), Fahrrad- und fußgängerfeindliche Ampelschaltung (Bsp. Mülheimer Str. Kreuzungen mit der Hansastr. oder Neudorfer Str.), miserable Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof, Mitnahmemöglichkeit in Eisenbahnnahverkehr gut, hingegen im städtischen Tram- und Bus-Verkehr schlecht.
  • In der Politik ist das Thema Fahrrad bisher nicht angekommen oder wenn, nur als Freizeitfahrzeug. Sanierungen von Straßen werden in der Regel einseitig für den Autoverkehr geplant und umgesetzt. Baustellen sind überwiegend schlecht bzw. fehlerhaft für den Radverkehr beschildert oder blockieren sogar den Radverkehr. Ampelschaltungen sind nur auf den Autoverkehr ausgerichtet.
  • Unsere Kinder (6 und 11 Jahre) fahren jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule bzw. früher zum Kindergarten (4-6 km). Der direkte Weg (Rheinhausen-Kaßlerfeld) ist ohne Fahrradwege, man quetscht sich an LKWs vorbei, die oft rücksichtsvoll sind, wir waren Pioniere!!! Rheinhausen – Innenstadt ist mit 1.Klässler zum Luftanhalten, wenn der Fahrradweg schmal ist und die Lastwagen vorbeifahren, es geht um 20 cm Rheinhauser Str., Karl-Jarres- Str. Der Arbeitsweg / Schulweg ärgert JEDEN Tag beim Überqueren der Heerstr, wo eine Fahrradbrücke geplant war, die nie gebaut wurde. Die Gelder waren da, jetzt ist es leider die umständlichste Stelle des Weges. Die Überquerungsampeln, die man ein Stück die Straße hoch nutzen könnte, werden seltenst grün, man kommt mit Fußgängern in Konflikt durch die enge Kurve und Uneinsichtigkeit usw. usw. usw. Die Ampelschaltung an der Kreuzung Brücke der Solidarität / Rheinhauser Str. ist ungünstig. Man schaut auf die grüne Ampel in der 2. Hälfte der Straße. Hat man sie erreicht, wird es rot. Wieder warten. Zwei Straßenüberquerungen = 3x warten. Lange. Mein Sohn macht sich den Spaß, über die Platanenbaumwurzeln zu "fliegen" - auf Radwegen. Ich finde das im Dunkeln, mit Laub bedeckt, nicht so lustig.

 

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