
Unsere Touren nach Nordwestdeutschland und in die Oberpfalz
Unsere Tourenleiterin Gisela Brands lässt euch an zwei Touren teilhaben, die sie 2025 für den ADFC Duisburg organisiert hat.
Radtour durchs Fehnland, Emsland, Ammerland, Saterland und Ostfriesland (250 KM)
Sonntag, den 22.06.2025 war Anreise bis zur Mittagszeit. Als erstes haben wir eine historische nicht mehr in Betrieb stehende Mühle besichtigt, weil wir neben dieser Mühle gewohnt haben. Die Führung war interessant. Danach sind wir zu einem Hafen gefahren, von dort aus in ein schön gelegenes Caféhaus zu Kaffee und Kuchen. Nach Eintreffen im Hotel konnten wir einchecken und es blieb noch Zeit, schwimmen zu gehen. Das Abendessen nahmen wir als 12-köpfige Gruppe gemeinsam ein. Der nächste Tag war als Überraschung geplant. Mit den Fahrrädern fuhren wir ins 15 km entfernte Westerstede und genossen eine Draisinenbahn-Fahrt. Wir starteten mit drei Draisinen und legten hin und zurück eine Kilometerstrecke von 15 km zurück. Nach dieser Gaudi fuhren wir in die Stadt, um Kaffee und Kuchen zu genießen. Leider war dies ein sehr verregneter Tag.
Dienstags fuhren wir mit den Fahrrädern nach Bad Zwischenahn, ein sehr schöner Kurort. Wir sind einmal um das Bad Zwischenahner Meer herumgefahren. 55 km Länge betrug unsere Tagestour. An diesem Tag hatten wir eine Fahrradpanne, die aber wunderbar behoben wurde durch Fahrt in die Werkstatt und 1-stündiger Reparatur.
Mittwochs führte uns unsere Tour nach Leer, über die Jümme mit einer handbetriebenen Fähre. Das war toll zu erleben. Am Schloss Evensburg machten wir eine Pause, bevor wir in den Freizeithafen Leer fuhren und danach in den Handelshafen. Dort genossen wir eine Teezeremonie mit den entsprechenden Stutenbroten dazu. Wir hatten alle Zeit, uns die Stadt Leer anzuschauen, bevor wir uns auf den 30 km langen Rückweg machten, zurück über die schmalste Autobrücke.
Donnerstags fuhren wir mit 4 PKW’s nach Papenburg zur Meyer Werft. Es hat so stark geregnet, dass wir den Hinweg mit den Fahrrädern nicht antreten konnten. Die Besichtigung der Meyer Werft war sehr toll. Wir hatten danach noch Zeit, uns die Stadt Papenburg mit seiner Mühle und seinen schönen Geschäften anzusehen, bevor wir mit den PKW’s wieder ins Quartier fuhren.
Abreisetag war Freitag, der 27.06.2025 nach dem Frühstück.
Unser Quartier war wunderbar. Wir wurden morgens mit einem tollen Frühstück und am Abend mit einem ausgewählten 3-Gänge-Menü mit Säften, Wasser und Weinen verwöhnt. Vor jedem Abendessen und auch am frühen Morgen konnten wir das angrenzende beheizte Freibad genießen.
Leider war das Wetter auf unserer Tour nicht sehr schön, immer wieder Wolken, Regen, wenig Sonnenschein. Von den Temperaturen war es unter 20 Grad. Das hat aber die Stimmung der Gruppe, die dieses Jahr sehr „frauenlastig“ war (nur 2 Männer) nicht gestört, weil wir im Quartier wunderbar mit tollem Essen verwöhnt wurden.
Die Gruppe war sehr harmonisch, unsere älteste Teilnehmerin war 85, unser ältester Mitfahrer, der schon Jahre mit mir fährt, war 86.
Gisela Brands, TourGuide ADFC Duisburg




Radfahren in der Oberpalz (330 KM)
Anreise war Sonntag, der 20.07. im Laufe des Tages in Schwandorf in der Oberpfalz. Am Abend fuhr die 11-köpfige Gruppe mit den Fahrrädern zum Abendessen in einen schönen Gasthof an der Naab gelegen.
Der Montag begann mit Regen und wir fuhren die kleinste Strecke von 55 km nach Inzersdorf, hauptsächlich durch Waldwege und abseits jeglicher Radwege.
Dienstags fuhren wir nach Kalmünz und einige unserer Teilnehmer nahmen den Fußweg zur Burgruine. Es war, da es auch an diesem Morgen geregnet hat, ein sehr glitschiger Weg und man musste sich am Geländer festhalten. Ein gemeinsames Abendessen in einer Pizzeria war der Abschluss der 70 km Tour.
Der Vier-Seen-Weg führte uns am Mittwoch an Wackersdorf und den Seen Steinberger See, Knappensee, Bruchlsee und Murner See vorbei. Das Wetter war sehr schön und wir genossen den 50 KM Radtag, den wir in unserem Quartier mit einem Abendessen ausklingen ließen.
Donnerstag hieß unser Radweg „Oberpfälzer Radlwelt“ und war 70 KM lang. Ein Abendessen in einem schön gelegenen Gasthof mit Blick auf das Wahrzeichen von Schwandorf war unser Dank des Tages.
Die schönste Tour, aber auch die anstrengendste fuhren wir am Freitag zum Abschluss der Woche. Sie war 60 KM lang. Unser Abschiedsessen fand wieder in einem schönen Gasthof statt.
Es war eine sehr anstrengende Woche, da die Oberpfalz sehr bergig und hügelig ist. Ohne E-Bike (Gott sei Dank hatten alle Teilnehmer eines) wäre das nicht zu schaffen gewesen. Durch 2 ½ Tage Regen hatten wir eine außergewöhnliche Radpanne: Durch den vielen Regen waren die Kontakte im Akkubereich nass und feucht geworden und ein E-Bike fiel komplett aus. Wir hatten einen guten Fahrradverleiher (den einzigen in dieser Region), der uns ein weiteres E-Bike auslieh.
Die Gruppe war harmonisch, die meisten kannten sich.
Gisela Brands, TourGuide ADFC Duisburg
Werner Gey, TourGuide ADFC Bergheim
Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.
weiterlesenRadfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?
weiterlesenWie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.
weiterlesenMenschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.
weiterlesenDas Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.
weiterlesenWir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.
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