A59-Großbaustelle: Unsere Vision: Auf dem Rad am Baustellenstau vorbei
Wir hoffen, dass unsere Version von einer alltagstauglichen Fahrrad-Alternativstrecke bald Wirklichkeit wird.

Wir Duisburger Bürgerinnen und Bürger wissen alle, dass in den kommenden Jahren die A59 ab der Innenstadt nach Norden eine Großbaustelle wird. Zunächst die Berliner Brücke, dann die weitere Strecke Richtung Norden müssen saniert werde, ebenso ist in diesem Zuge auch eine Verbreiterung durch zusätzliche Fahrspuren für den Autoverkehr vorgesehen.
Unsere Idee: Das Fahrrad als Alternative zum Stau, zum Beispiel für Fahrten von der Innenstadt nach Hamborn oder weiter. Wir können das Fahrrad positiv als vollwertiges Verkehrsmittel für den Alltag einbringen. Jedes Auto weniger verkürzt den Stau.
Mehr dazu hier:
Wir wissen aus der Erfahrung von Baustellen in der Vergangenheit, bei denen Teilsanierungen der A59 durchgeführt wurden, dass Sperrungen dieser Autobahn großen Einfluss auf den Verkehr in großen Teilen Duisburgs hat, Stau ohne Ende im gesamten Stadtgebiet war immer die Folge.
Bei der letzten längerfristigen Sperrung im Jahr 2016 haben die Verwaltung und der ADFC eine „A59-Umfahrung“ für das Fahrrad eingerichtet: Mit minimalem Aufwand wurde eine Fahrradstrecke vom König-Heinrich-Platz in der Innenstadt nach Hamborn eingerichtet und mit kleinen Aufklebern auf bestehenden Wegweisern markiert. Ziel war damals, eine ruhige Streckenführung mit möglichst wenig Kontakt zum Autoverkehr.
Wir finden die Idee nach wie vor großartig.
Es ist eine selten günstige Gelegenheit, das Fahrrad als Verkehrsmittel im Alltag positiv zu zeigen. Deshalb haben wir die Idee wieder aufgenommen und die Verwaltung kontaktiert, bestärkt durch den Vorschlag des Oberbürgermeisters Sören Link, hieraus ein gemeinsames Projekt zwischen ADFC Duisburg und Stadtverwaltung zu machen.
Ziel ist dieses Mal eine komfortable, sichere und flotte Streckenführung. Menschen, die schon jetzt das Rad vom Norden in die Stadtmitte nutzen, bekommen eine deutliche Verbesserung. Vor allem aber wollen wir möglichst viele dazu motivieren, es einfach mal mit dem Rad zu probieren. Wir sind uns sicher, wenn die Strecke gut ist, werden wir Menschen davon überzeugen, dass es Alternativen zum Stau gibt. Indirekt profitieren sogar die Autofahrer:innen davon, weniger Autos = weniger Stau.
Bisherige Gespräche zur Route
Wir hatten Mitte November 2025 Besprechungen mit der Stadtverwaltung, die sehr konstruktiv verlaufen sind. Wir haben auch schon Routenvorschläge erarbeitet.
Der nächste Schritt wird ein Ortstermin sein, an dem wir gemeinsam die beiden favorisierten Vorschläge abfahren, prüfen, ob sie sich eignen und vor allem, wo Änderungen und Verbesserungen durchgeführt werden müssen.
Die Zwischenzeit werden wir zusammen mit der Stadtverwaltung für Vorarbeiten und den Start einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit nutzen.
Wir bringen das Projekt voran und informieren euch über Fortschritte
Das Projekt ist uns sehr wichtig und wir werden es mit Nachdruck verfolgen.
Deshalb werden wir jeden Monat einen kurzen Statusbericht veröffentlichen und euch im Newsletter darauf hinweisen. Wir hoffen, dass wir nach dem Ortstermin die beiden Routen, die sich abzeichnen, hier vorstellen können.
Und auch hier gilt: Wen wir von euch damit begeistern können und wer Ideen hat: Meldet euch bitte! Wir freuen uns über Kommentare, Vorschläge und ganz besonders über aktive Mitarbeit.