Internationales Fahrrad-Filmfestival am 15. und 16. Oktober

 

Zum 16. Mal und nach längerer Pause zeigt das Internationale Festival in Herne die besten Fahrrad-Filme der letzten zwei Jahre. Im Wettbewerb um die Goldene Kurbel stehen 16 Filme aus neun Ländern.

 

Für zwei Tage werden die Flottmann-Hallen in Herne Anlaufpunkt für fahrradbegeisterte Filmfans.
Für zwei Tage werden die Flottmann-Hallen in Herne Anlaufpunkt für fahrradbegeisterte Filmfans. © ICFF

Vorhang auf für das Fahrrad im Film: Für zwei Tage werden die Flottmann-Hallen in Herne Anlaufpunkt für fahrradbegeisterte Filmfans. Zum 16. Mal feiert das Internationale Festival des Fahrradfilms das Fahrrad als Sujet in der Filmkunst, aber auch als Mittel im Dienst des gesellschaftlichen Fortschritts. Das Fahrrad ist Lebensfreude und Quelle positiver Energie – das ist eine der zentralen Botschaften des Festival-Programms.

Das Programm ist experimentell

Auf der anderen Seite bringen viele Filme eine teils wütend geäußerte Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen zum Ausdruck. Das Fahrrad symbolisiert hier die Aufforderung, sich entgegenzustellen, nicht aufzugeben und sich weiterhin für eine politisch und ökologisch bessere, diversere Welt einzusetzen. Das Programm der aktuellen Festival-Saison ist zudem sehr experimentell und von filmschaffenden Frauen geprägt.

Das Internationale Fahrrad-Filmfestival beginnt traditionell am Vorabend mit dem Rough Conditions Adventure Film Festival. Dabei geht es um die Fahrradreise und das Abenteuer (nicht nur) auf dem Rad, im Film und in einem Vortag von Erwin Zantinga aus den Niederlanden.

Sieben feste Spielstätten

Das International Cycling Film Festival gibt es seit 2006 und zeigt Filme, die das Fahrrad zum Thema haben. Es findet jährlich an sieben festen Spielstätten in Deutschland, Polen, Kosovo und den Niederlanden statt. Zusätzlich gibt es zahlreiche Gastspiele in Europa.

Es wird vom Europäischen Büro für Filmkunst und Fahrradkultur e.V. gemeinsam mit dem Bochumer „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ und dem Herner Roomservice – Forum für Jugendkultur organsiert.

 


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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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